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Der Lappländer Rentierhund, (Lapinporokoira)
zu den Nordischen Wach- und Hütehunden zählend, hat seinen Ursprung in
Finnland. Seit Jahrhunderten haben die Lappländer Hunde vom gleichen Typ
wie der des Lapplandhirtenhundes zum Hüten von Rentieren verwendet.
Die Einschreibungen in das Stammbuch begannen in den 50er Jahren. Zu dieser
Zeit bildeten der heutige finnische Lapphund und der lappländische Rentierhund
zusammen nur eine Rasse. Als aber festgestellt wurde, dass es doch zwei
verschiedene Rassen von Rentierhütehunden gab, wurde der finnische
Lapplandhirtenhund am 10.12.1966 als eigene Rasse anerkannt.
Der mittelgroße, zum Hüten verwendete Spitz, dessen Länge eindeutig größer ist
als die Widerristhöhe, hat sein Haarkleid dem arktischen Klima angepasst. Es ist
schwarz in verschiedenen Nuancen, sogar gräulich oder dunkelbraun.
Das Deckhaar ist mittellang oder lang, gerade, etwas aufgerichtet und steif,
am Hals, Brust und den Hinterseiten der Oberschenkel meist reichlicher und länger.
Der Fang ist etwas kürzer als der längliche Kopf. Die ovalen Augen sind meist
von dunkler Farbe, jedoch mit der Fellfarbe übereinstimmend. Sie sind lebhaft
und relativ weit auseinander liegend. Auch die Stehohren sind etwas weit
auseinander, am Ansatz eher breit, an der Innenseite üppig behaart.
Der Widerrist ist ausgeprägt. Die mittellange Rute ist tief angesetzt und reichlich
behaart. In der Ruhe hängend; in der Bewegung lose gekrümmt, aber nicht höher
getragen als der Rücken.
Knochengerüst und Muskulatur sind stark entwickelt, trotzdem darf er nicht den
Eindruck von Schwerfälligkeit erwecken.
Er ist gehorsam, freundlich und dienstbereit. Bei der Arbeit neigt er zum bellen.
Um Arbeitsdrang und Intelligenz gerecht zu werden sollte BGH, Obedience, Agility oder Dogdance auf dem Wochenplan nicht fehlen.
Idealgröße: +/- 3 cm.
Rüden: 51 cm,
Hündinnen: 46 cm.
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Wolfsspitz
Großspitz
Mittelspitz
Japanspitz
Kleinspitz
Zwergspitz
Islandhund
Lapinporokoira
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